11.24.08
Wiccan Ways – Episode 2.04 – Angels and Demons
Da es noch ein wenig dauern wird ehe diese Episode online geht und ich schon länger nichts geschrieben habe, ein paar Spoiler und das Promoplakat zur Episode.
Wie man sieht wird ein alter Bekannter wieder auftauchen, doch vorallem im ersten Teil der Episode wird die vorherige Episode “Ripper” aufgelöst.
Bereits in “Ripper” erschien Jenny Calender in neuer Gestalt wieder (gemäß dem Motto, dass man keine Figur exakt zweimal in WW so antrifft wie man sie kannte), doch auch Angel wird sich die Ehre geben, wobei seine Rolle noch ein Geheimnis bleiben soll.
In der neuen Episode werden allerdings, neben dem Erscheinen alter Charaktere, ebenso zwei alte Figuren (noch aus BtVS-Tagen) diese nicht überleben und die eigentliche, im Hintergrund schlummernde Gefahr langsam Gestalt annehmen. Nein, es ist nicht Willow, obwohl deren Rolle in der augenblicklichen Situation, der Tatsache, dass sie zu Adam übergelaufen ist, noch nicht gelöst ist. Was das angeht, so wird es im Verlauf der Staffel noch einige Überraschungen geben.
09.23.08
Episode 2.03 – Ripper
Es ist soweit – und lange her, dass ich hier was geschrieben habe, aber nun ist Wiccan Ways Episode 2.03 – Ripper online gegangen.
Am Titel erkennt man mehr als deutlich worum es geht; um den bekanntesten Serienkiller aller Zeiten..und um Giles; die Protagonistin über lange Strecken ist (die kaum beachtete) Kennedy.
Während Willow Besuch von einem Inquisitor bekommt…
05.08.08
Sturm der Lanzen….
… mal etwas von einer anderen Front:
Ist ne Weile her, dass ich über Miniatur-Neuerwerbungen was geschrieben habe (da würde ich sogesehen auch kaum nachkommen mit tippseln), aber die Besonderheiten will ich einmal hervorheben.
Die Cygnar Fraktion aus Warmachine hat es mir am meisten angetan und so ist einiges hinzugekommen – vorgestellt wird hier nur ersteinmal die Einheit der “Storm Lances”, der Dragoonereinheit im Cygnar-Geschwader.
– hier stimmt zumindest einmal die Bezeichnung “gepanzerte Pferde”. Zur Reiterei griff ich aus gutem Grunde:
Denn ich habe ein Auge auf eine der neuen “Legends”-Figuren geworfen (Legends ist die neueste Erweiterung des Tabletop-Spiels Warmachine), nämlich den “Rittmeister” Major Katherine Laddermore.

So bekommt Cygnar endlich ein weiteres weibliches Charaktermodel – allerdings auch erst im Juni zum stolzen Preis von ca. 30 Euro – ich hoffe mein Händler rechnet die Preise etwas herunter, denn die 1:1 umsetzung von ca. 30 US-$ auf denselben Zahlenwert in Euro ist gelinde gesprochen eine Unverschämtheit.
Allerdings dürfte die fertige Figur mit Bemalung und allem drum und dran, eine Augenweide werden….
Davon ausgehend, dass meine Sammlung, besonders an Cygnar-Modeelen wächst, dürfte wohl alsbald auch ein richtiges Spiel kein großes Hinderniss mehr sein – es gäbe lediglich 2 Haken: 1) hab ich keine Ahnung von den Regeln ^^ und 2) habe ich Zweifel, dass ich es bis zu dem von meinem Händler angedachten Turnier Ende Mai schaffe alle notwendigen Modelle soweit zu bemalen.
04.26.08
Wenn Welten aufeinandertreffen 2
Bereits vor einiger Zeit habe ich einen Artikel zum Thema verfasst – nun hat der Artikel und Diskussion mit einer E-Mail-Bekanntschaft dazu geführt, das Konzept der verschiedenen Fiktionen, welche in WW einfließen, einen Schritt weiterzuführen, als eigentlich geplant.
Die Idee ist simpel und fußt letztlich auch auf BtVS, respektive der letzten Episode der 5ten Staffel der Serie, in der die Dimensionen ineinerflossen als der Schlüssel (Dawn) aktiviert wurde. – Statt dies einfach für erledigt zu erklären, die Tore sind geschlossen und der Schlüssel dahingehend nutzlos, entschied ich bereits früher den Schlüssel/Dawn selbst noch für einsetzbar zu erhalten.
(Unter uns: Wer bitte erschafft einen Schlüssel, der einmel verwendet, gleich zum Wegwerfen ist und vorallem, wieso, nur um eine Göttin die Heimkehr zu ermöglichen und praktisch das Sein an sich damit ins Chaos zu stürtzen? – Zumal es offensichtlich kein Problem war die Tore in Richtung der Menschenwelt zu öffnen, wohl aber eine Göttin, wenngleich gefangen in einem Menschen, nicht dazu in der Lage ist zurückzukehren, dafür aber eine mystische Energie in Gestalt eines Menschen erst finden zu müssen, um Heim zu kehren…) Das Originalkonzept von Dawn, so toll es ist, war, wie vieles andere, nicht zu Ende gedacht und verliehrt sich in Einfallslosigkeit bzw. Nutzlosigkeit (gerade in der Fortführung der Serie – etwas worüber man nicht zu diskutieren braucht, da es, leider, eine Tatsache ist, die man sich allerhöchsten schönreden kann).
Zurück zum Thema: Dawn als Schlüssel bleibt von Bedeutung, aber dass die Endsequenz von BtVS noch von Bedeutung sein würde, hatte auch ich in der Art nicht eingeplant und so kam die Kritik an WW andere fiktionale Charaktere wie Dr. Octavius oder Sir Lee Teabing einzubauen für nicht zu BtVS-gehörend, gerade recht. Nach langer Diskussion darüber, dass jeder Schreiberling dies praktisch macht, nur, besonders bei eigenen Werken die Figuren umbenennt, die er woanders gesehen und für gut befand, sie nach seinen Vorstellungen zu formen, entschloss ich mich das Prinzip der “Liga der außergewöhnlichen Gentlemen” in die Tat bzw. als Teil des WW-Universums umzusetzen.
Kurz: die Welten fließen noch immer ineinander – womit Buffys Opfer nur bedingte Tragfähigkeit hat – wenngleich sie nicht vollkommen brachial zusammenkommen, sondern subtil und ohne dass es den Charakteren selbst zunächst auffällt ineinanderfließen und Charaktere aus anderen Welten, die aus Sicht des Buffyverse bestenfalls Fiktion sind, Teil eben dieser Welt werden. – Dass das keiner der Charaktere nachvollzieht ist einleuchtend insofern, als dass alles was geändert wurde nun eben zum Anteil des eigenen Universums wird… es funktioniert ähnlich, als wenn man in der Vergangenheit etwas ändern würde: jedwede Änderung würde nicht einmal derjenige als solche bemerken, da in dem Moment, in dem etwas in der Vergangenheit abgewandelt wurd, bereits Auswirkung auf die eigene Gegenwart hätte … (wie das funktioniert wird in WW selbst noch erläutert.
Somit ist nicht simple Willkür des Autors, weil er unbedingt über diese Figur schreiben wollte, noch Motiv, sondern sich dies zu einem für die Storyline wichtigen Elementen erweitert und damit zum Reglement wird…..
Fortsetzung folgt
03.22.08
“Niemand soll Excalibur tragen außer mir!”


Doch eins nach dem anderen: Klärung bedarf vorallem wohl der Name Excalibur.
In der ursprüngliche Arthussage heißt das Schwert im Stein “Caliburnus”, eine lateinisierte Form des keltischen Caledvwlch, zu Deutsch Hartscharte.
Man muss allerdings bedenken, dass es sich dabei um zwei verschiedene Schwerter handelt, abhängig vom urspürnglichen Quelltext. Laut Wikipedia (was hier einschränkend hinzugesagt sei, denn Wikipedia ist kein Allheilmittel für Wissenshungrige) gibt es in Robert de Borons “Merlin” ein Schwert im Stein; in Malorys “Suite du Merlin” erhält Arthus das Schwert von der Dame des Sees, nachdem er sein eigenes zerschlagen hatte.
Im Film “Excalibur” verschmolz man beide Legenden zu einer und Excalibur wurde von Uther an Arthus weitergegeben , wobei dies vermutlich nicht einmal die erste Verschmelzung von Legenden ist, wie allein die des Heiligen Gral beweist, in der die verschiedensten von orientalischen bis hin zu keltischen Sagen ineinandergreifen.

In “Die letzte Legion” ist Excalibur das Schwert von Gaius Julius Cäsar , dass vom letzten römischen Kaiser praktisch aus Versehen im Stein landet: die Inschrift im Schwert lautet u.a. “… ensis caliburnus”, woraus, durch Efeu und anderes bedeckt, am Ende des Films ein “E S CALIBUR” leuchtet.


Selbst in BtVS gibt es ein interpretatroisches Excalibur und auch eine Dame vom See bzw. einen Erben des Schwertes.
In der letzten Episode der 4. Staffel begnet Buffy im Traum, in dem Zimmer mit dem vorbereiten Bett, Tara, die ihr die Karte “Manus” darbietet.

(Im Kampf gegen den Frankenstein-Dämon Adam wurde Buffy die symbolische Bedeutung der ausführenden Hand, also Manus, zugeteilt, ehe Willow ihren Zauber in die Tat umsetzte. Anm. des Autors: Letzterer deutet im wesentlichen auf den härtesten Kampf der gesamten Serie an, denn es war die Kraft von Tausenden von Jägerinnen nötig, um Adam zu schlagen.).
Die in der Welt an Buffys Stelle zurückgelassene Dawn Summers wurde von ihrer “Schwester” als “She is me – a part of me” bezeichnet , vergleichbar Uthers Satz im Film “Excalibur”, der verfügte, dass niemand, außer er selbst Excalibur tragen solle.
Excalibur selbst tritt hier jedoch nicht in Erscheinung, sondern hat lediglich einen symbolischen Auftritt in der Traumsequenz am Ende von Staffel 4 in Form der Karte, was Tara wiederum zur Dame des Sees macht, Buffy zu Uther und Dawn zu Arthur selbst. Natürlich in einem reine interpretatorsichen Rahmen meiner Person, der, und nun kommen wir zu Wiccan Ways, hier weiter umgesetzt werden soll in der Fortsetzung jenes Übergangs von Excalibur auf Dawn.
Dennoch wird Dawn in der laufenden Staffel sich auf die Suche nach eben dieser Waffe machen, dem Schwert im Stein bzw. Excalibur: Ob es sich hierbei um ein und dieselbe Waffe handelt, sei hier noch nicht verraten, nur soviel sei versichert, man darf sich auf eine überraschende Wendung gefasst machen.
In einem späteren Beitrag wird mehr offenbart über bestimmte gedankliche Planungsspiele, die ich betreibe.
02.04.08
Das Rührei-Prinzip
“Man sagt, dass man Rührei nicht wieder ungerührt machen kann.” (Roboter Vincent in “Das schwarze Loch”)
Um das Thema des letzten Beitrages wieder aufzugreifen, muss auf dieses Prinzip eingegangen werden.
Wiccan Ways basiert inhaltlich auf dem einfachen Gedankengang, dass nichts in der Welt exakt genauso ist wie noch vor 5 Minuten und dieser Zustand nicht wiederhergestellt werden kann. Will heißen: Wenn ich mit diesem Beitrag auch nur halb durch bin, bin ich nicht derselbe Mensch, der ihn begonnen hat.
Die Grundüberlegung ist simpel einfach die, dass jeden Augenblick des Seins allein nur des menschlichen Körpers, dieser sich verändert – Zellen sterben, andere entstehen, Synapsen knüpfen neue Verknüpfungen, Gehirnzellen sterben ab – simpelst ausgedrückt, denn natürlich sind die Vorgänge im menschlicher Körper weitaus komplizierter als z.B. “Es war einmal … das Leben.” fassen könnte. ^^
Kurz gesagt sind die Dinge in stetiger Veränderung, oder um es alternativ auszudrücken: Nicht die Zeit, sondern wir vergehen.
Doch zum Rührei-Prinzip:
Man nehme ein Ei, Käfig- oder Bodenhaltung ist egal, und eine Pfanne, zerschlage das Ei am Rand und hoffe, dass nicht gleich der gesamte Inhalt aus Eiweiß und Dotter nicht gleich komplett auf die Herdplatte läuft. Rein damit in die Pfanne, Feuer drunter, manch einer fügt eventuell sogar noch etwas Eierschale hinzu und dann hübsch rühren, links oder rechts rum (jeder nach seiner Fasson + Pfeffer + Salz und weiß Gott noch, wer mag).
Ergebnis ist ein halbwegs anständiges Rührei.
Es ist nicht mehr das Gesamtkunstwerk, aus dem in der chinesischen Mythologie das Universum erschaffen hervorging, sondern eine Ei, das Teile seines Ganzen, sprich die Schale, einbüste und ua. seine Konsistenz auf Grund von Feuerzufuhr veränderte. Aber es ist immer noch dasselbe Ei, dass man kurz vorher in der Hand hielt
So, Halbzeit. ^^
Genauso ergeht es zum Beispiel einer der Hauptfiguren in Wiccan Ways, Tara, sie ist sozusagen das Rührei in der Geschichte. Basierend auf einer alten Theorie, Aussagen aus dem inneren Kreis von Mutant Enemy “Eine Version von Tara wird wiedererscheinen….” und der nachträglichen Aussage hierzu von Serienschöpfer Whedon selbst.
Wozu also diesen Gedanken nicht aufgreifen und auf seine Weise verarbeiten, denn was dem Schöpfer billig gewesen wäre, kann dem Fan nur Recht sein: Tara 1.5 zu kreieren.
Eine neue und zugleich dieselbe Figur in die Geschichte einzufügen und damit die storytechnisch eher lahme Wiederauferstehung a la Jesus C. zu vermeiden, vorallem dann wenn man nicht dran glaubt, so wird zugleich der Tod nicht rückgängig gemacht, gemäß dem Satz “Man kann Rührei nicht wieder ungerührt machen.” und einfach nur der Microkosmos aus dem kulinarschen Alltagsleben auf den Macrokosmos der Fiktion übertragen. Seinen Prinzipien treu zu bleiben ist oftmals ein riskantes Unterfangen bei der Weiterentwicklung einer Storyline, doch, zumindest sehe ich das so, man wählt entweder den einfachsten aller Wege oder man sieht sich mit den selbst aufgestellten Regeln konfrontiert und muss entsprechend kreativ werden, wenn man diese einhalten will.
An dieser Stelle trennt sich dann der Spreu vom Weizen wie das Eigelb vom Weiß; ob es einem gelingt steht auf einem anderen Blatte, jedoch ist ein Reglement innerhalb einer fiktionalen Welt immer eine Möglichkeit der Herausforderung.
02.03.08
Wenn Welten aufeinandertreffen
Man mag es vielleicht schon gemerkt haben, vielleicht auch nicht, wenn man noch nicht gelesen hat, aber spätestens bei einem Blick auf die Webseite von Wiccan Ways stellt man fest wo sich der Autor bedient hat.
So wie es jeder Autor macht, dem fallen die Ideen nicht vom Himmel in den Schoß, der übernimmt von anderen – meist ist man dabei aber mehr auf die eigenen Verdachtsmomente des Lesers oder Zuschauers angewiesen, woher denn die Idee zum neuesten Film, Buch oder Film kommen mag. Und da gibts oftmals auch verschiedene Interpretationen zu und schnell ist da durchaus schonmal ein aggressiever Tonfall angesagt…
Doch zurück zum Thema: Das Rad kann nicht neu erfunden werden und wer sich in der Buchlandschaft mal umschaut, der wird entdecken, dass es nicht wenige Schriftsteller gibt, die gerne zu Filmen oder Serien, basierend auf Drehbüchern oder eigenen Vorstellungen, die man wieder von wo anders herhat, Romane schreibt.
So ging es in Wiccan Ways genauso und da wurden die Dinge, die man gut fand und über die man in eigener Interpretation schreiben will, größtenteils unverhohlen und direkt übernommen. Wozu etwas umbenennen, ein scheinbar anderes Aussehen verleihen und das dann als was ganz Tolles und Neues an den Mann bzw. den Fan bringen wollen.
Ja, Raider heißt auch Twix. Der Inhalt ist gleich, aber warum die damals den Namen geändert haben hab ich bis heute nicht kapiert.
Offener Plagiarismus oder einfach eine Verbeugung vor dem was gut war, also eine Hommage? Andere plagiieren verdeckt, es ist halt jetzt Twix und wird nicht Raider genannt.
Deswegen lieben Drehbuchautoren vermutlich Romanverfilmungen: Da wird dem Autor ein angemessener Anteil gezahlt und man interpretiert den Roman dann halt auf seine Weise, oftmals ist dann bei den Buchfans das Geschrei groß, aber man musste nichts eigenes erfinden oder das Bestehende komplett neu benennen. Ist doch gut. Okay, es sei denn die Interpretation findet man grauenhaft … dann nehmen sie sich gut in Acht.
Nochmals der Versuch zurück zum Thema zu kommen.
Da fand man die Darstellung von König Theoden durch Bernard Hill einfach so großartig, dass man die Interpretation dieser Figur gerne übernehmen will, ihr einen anderen Background und Namen gibt (sogar ich nenne Raider Twix ^^) und wandelt das dann letztlich doch wieder ein ganzes Stück ab.
So fand man Alfred Molina als Otto Octavius einfach nur toll, dass man eben dieser Figur einen Platz im Pantheon der persönlichen Favoriten einräumt – und so geht es mit Typen wie Zathras aus Babylon 5, den Judges aus Final Fantasy, aber auch historischen Charakteren wie Jack the Ripper oder alten Romanfiguren wie Abraham van Helsing oder Irene Adler, genauso
Sozusagen ist dies das Konzept, dass bereits Alan Moore und Kevin O’Neill mit Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen, bereits verfolgten und das natürlich auch mit direkt entnommenen Zitaten aufgefüllt wird.
Dieses Konzept, als Idee, empfinde ich letztlich als so großartig, dass ich es auf meine Weise nachempfinden wollte und das wird eine Versammlung verschiedener Romanfiguren, von Irene Adler über Professor Moriarty bis hin zu Mylady de Winter noch zeigen.
Es ist viel – zugegeben. Wiccan Ways ist vollgestopft mit Bezügen und einer Unmenge an Charakteren, völlig eigen erfunden und geliehenen und ich würde lügen, wenn ich behauptete immer den totalen Überblick zu haben. Aber es ist spannend, eine echte Herrausforderung und nicht mehr als ein privater Versuch ein Konzept wie Moores mit dem eines J. Michael Straczynski zu kombinieren.
Da muss aber jeder selber herausfinden, ob es ihm gefällt.
01.24.08
Tote kommen nicht wieder…
… zumindest nicht als derselbe Mensch. ….dann als Tier? ……. als Pflanze? Mineral? Oder so ähnlich.
Doch wer beschäftigt sich schon ausgiebig mit der Problematik, ob man dies kann und sollte, dem moralischen Aspekten und wenn, dann wäre das “Wie” noch entscheidend. Jemand sagte einmal, dass es schwierig wäre jemanden von den Toten wieder auferstehen zu lassen, ohne dass dies billig aussehen würde.- Jaja, das ist definitiv nicht so leicht, dieser Aussage muss man wirklich Beachtung schenken.
Oder man stellt sich die Frage, ob man jemanden in klassischer Manier wiederauferstehen lässt oder ob dieser in anderer Form weiter oder wieder existieren kann… aber wäre das dann noch derselbe Mensch?
Wie weit darf man das treiben und verfängt man sich nicht eventuell in einer Doppelmoral? – Meiner Ansicht nach ist dies eine Frage der Prinzipien, die man hat und vertritt.
Und Buffy? Welche Rolle spielt sie denn, wenn sie nicht wiederaufersteht, in Wiccan Ways?
Mehr als eine Erinnerung ist ihre Figur nämlich nicht, aber zu sehen ist sie dennoch, nicht einfach in Rückblenden, nicht einfach nur einmal, sondern in mehrfacher Hinsicht.
Tatiana – ist die mysteriöse Doppelgängerin Buffys, der Dawn beim Vorfall in Episode 1.15 – Phantoms begegnet, denn trotz ihrer Ähnlichkeit mit der Jägerin gibt es doch nicht unerhebliche Unterschiede u.a. im äußeren Erscheinungsbild. Doch wer sie wirklich ist weißt niemand, nicht einmal Dawns Freund Gabriel, für den Tatiana arbeitet. Anm.: Tatiana ist im wesentlichen inspiriert durch die gleichnamige Figur des Fliegerasses in der Anime-Serie “Last Exile” und stellt so einenen kleinen Kniefall vor der Serie aus de Hause “Studio Gonzo” dar.
Anne – so nennt sie sich. Sie sieht tatsächlich aus wie Buffy und hält sich anfangs und später ab und an für diese, doch ist ihr auch bewusst, dass sie nicht mehr ist als ein Klon, der von Nathan Harris und seiner Loge in Auftrag gegeben wurde, daher entschließt sie sich für den mittleren Namen Anne, zumindest solange bis sie, aus ihrer Sicht, es wert ist Buffy zu sein. Denn trotz aller Erinnerungen und dem Aussehen, die sie mit der Jägerin teilt, ist Anne nicht Buffy, denn sie erkennt, dass ein Klon zwar die Erinnungen eines Toten haben kann und sogar nicht einmal inklusive des Todes an den “eigenen” Tod, wohl aber niemals exakt dieser Mensch sein kann – der ist nunmal tot.
Einerseits sucht sie in Dawn das fehlende Glied zur Vollständigkeit, andererseits betrachtet Anne diese auch als potentielle Gefahr…
Dawn – offensichtlich erinnerte man sich nicht an folgenden Satz Buffys auf Giles Worte “She is not your sister” – “No, she is me.”, sagte die Jägerin zum Ende der 5. Staffel. Und mit Buffys Wiederauferstehung ist somit die Figur Dawn hinfällig…. es sei denn, ihre “Schwester”, Buffy, das “Original” käme nicht zurück. Und das ist in Wiccan Ways der Fall. – Whedons größter Coup bzw. Einfall war Dawn, Betonung liegt auf war und das ist schade, denn, davon einmal abgesehen, dass es erstaunliche Parallelen zwischen der Erfindung Dawns und zweier Figuren einer Animreihe namens Sailor Moon gibt (Ein Schelm, wer es wirklich kennt und hier auch noch Vergleiche zieht.) war sie die vom Potential her beste Figur der gesamten Fernsehserie BtVS. Dies muss ich anmerken, ansonsten versteht man nicht was ich vorhabe:
In Wiccan Ways versuche ich lediglich das, meiner Ansicht nach, vorhandene Potential zu nutzen und ihre Figur entsprechend auszubauen und konfrontierte sie mit der Frage “Wer bist du?” (die jeder Figur gilt, für sie aber besonders). Doch bei ihr ist ein großer Konflikt vorprogrammiert, denn einerseits wird sie erkennen müssen, dass sie Buffy IST, eine Variante, die Buffy geworden wäre, und zugleich sich dem Abbild ihrer Schwester, die Mutter und alternativen Version ihrerselbst zugleich war, stellen müssen und der Frage, wer von ihnen eine Daseinsberechtigung hat, wenn es um den unvermeidlichen Zusammenprall beider kommt. Denn noch schwerer als ein Kampf unter Geliebten, wie zwischen Buffy und Angel, ist der Kampf mit sich selbst und anderen, die so sind wie man selbst.- Denn Anne ist nicht alleine. Nicht eine geringe Anzahl, keine Handvoll, sonderne eine ganze Armee von Buffyklonen existiert und neben den alten Anwärterinnen auf den Jägerinnentitel, so wie Kennedy, gibt es zugeleich noch neue Anwärterinnen einer ganz neuen Generation von Jägerinnen.
Anm. Die Idee zu einer Armee aus Klonen der Hauptfigur bzw. einstigen Hauptfigur kam witzigerweise zeitgleich mit Resident Evil 3 auf, daher verwendete ich für das Promoplakat (in einem späteren Beitrag zu sehen) auch Bilder zum Film. Um einen Vergleich werde ich dann wohl aber nicht drumherum kommen.
Einige dieser Elementen werden hoffentlich bald in der Episode 2.04 – Angels & Demons näher beleuchtet, in der die Klone und ein alter Bekannter eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
Buffy ist nicht die einzige Figur in Wiccan Ways, die ein Revival erfährt – denn nachdem Oz, der zugegebenermaßen noch lebt, wieder in die Geschichte mit eingeflochten wurde, wird alsbald, bereits in Episode 2.03, man eine Figur aus ganz alten Buffy-Tagen in völlig neuer Version erleben.
Und bereits Tara ist in Wiccan Ways in neuer Fassung, quasi als Tara 1.5 zu erleben – wer das verpasst hat, sollte dringend (was ich ohnehin empfehle) von Anfang an lesen.
An dieser Stelle ein kleines Gedenken an den wirklich großartigen Schauspieler Heath Ledger , der am letzten Dienstag tragischerweise verstarb (1979-2008).
12.31.07
Heavy Warjacks – die Arbeitstiere einer Steampunkarmee
Und dazu, in meinen Augen, noch schöne Modelle, dafür aber sind diese nicht billig.
Ja, ich hab ne Weile nix getippt – zwischen Norovirus, Weihnachten und Geburtstag war nicht viel Zeit, zumal ich nicht wusste worüber ich schreiben sollte…..
Zwischen 20 bis 30 Euro darf man für einen Heavy Warjack, also (für die, die mit dem Begriff Warjack nichts anfangen können) einen großen, schwer gepanzerten Kriegsroboter, der mit ein paar Schippen Kohle und Dampf angetrieben wird, berappen. Für den größten Warjack
der Cygnar-Armee zum Bleistift schwanken die Preise um die 38-42. Und ich spreche nicht von DM, sondern von Euronen, echten Euronen. Wären es Ecu (für die jüngeren Leser, der Ecu gespr. Ekü, war sowas wie doe Vorläuferwährung des Euro), dann wäre es wenigstens niedlich.
Aber dafür sind die beiden neuen Warjacks in meiner Sammlung auch massive Typen.
Da hätten wir den sogenannten Stormclad, der mit elektrischem Schwert, Buckler (das ist ein Schild und nicht der Glöckner von Notre Dame) sowie Standarte daher kommt.
Wo der hinschlägt, da dürfte kein Gras mehr wachsen.
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Und noch den Centurion; ein noch schwerer Apparat, der mit dickem Schild und Lanze andere Warjacks in ihre Einzelteile zerlegt.
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Worüber ich noch ein wenig nachgrüble ist die Haltung der Warjacks, denn die Grundhaltun, wenn man die Mehrteiligen Zinndinger zusammengebaut hat, ist eher so lala – tatsächlich gibt es echte Künstler, die das Modellieren gut können, um dann differenzierte Versionen der Figuren zu bauen. Zumindest habe ich nun auch einen Handbohrer (also so ein Ding, dass man mit Muskelschmalz bedient und in keinem Baumarkt zu kriegen ist, sondern nur der ganze überteuerte Elektrokram) besorgt, mit dem man Stiften kann.
Stiften, für die, denen der Begriff nichts sagt, ist prinzipiell simpel: die Figuren werden meist mit glatten Enden an ihren Einzelteilen geliefert, manchmal reicht dann das Verkleben nicht aus, besonders bei größeren Figuren wie Warjacks oder den Wolfen von Confrontation (Riesenviecher übrigens). Daher bohrt man in ein Element ein Loch mit einem Microbohrer (wahlweise 1 – 0,5 mm breit) und steckt einen Stahlstift oder ein Stück einer großen Büroklammer hinein. Damit drückt man nun beide Teile etwas aufeinander, sodass der Abdruck des Stifts (deswegen “Stiften”) auf dem Gegenstück zu sehen ist, diese Stelle ebenfalls angebohrt wird und das Ganze dann mit einem Kleber zusammengefügt wird. Hält besser.
Kleiner Tipp für den Kleber: nehmt den stinknormalen Sekundenkleber “Loctite” (blaue Verpackung, direkt neben Pattex) aus dem Praktiker, ist ein Universalkleber, 10g enthalten und 50 Cent billiger als Pattex – dabei stammen beide von Henkel; also Pattex-Helden, man zahlt für den Namen “Pattex” 50 Cent mehr, der Inhalt ist bei beiden der gleiche. Und wenn dann noch eine 20%-auf-alles-Aktion bei Praktiker ansteht, spart man noch einmal ein paar Cent.
Tja, und falls ich mich an meine eigene Abmachung halte bis Mittwoch gewisse Dinge erledigt zu haben, dann werde ich wohl am Donnerstag nochmal bei einem der Händler in Köln vorbeistreuseln.
12.17.07
Von Richtern und Inquisitoren
“Klack, klack, klack.”, mit dem Geräusch eines Stocks, der auf dem metallenen Boden der Raumstation Babylon 5 aufschlug, kündigte ein von den außerirdischen Vorlonen, weit hörer entwickelten Wesen, gesandter Inquisitor an, der in Anzug und mit Zylinder dem Kommandanten der Station, John Sheridan, gegenüber tritt.
Mr Sebastian, so stellt sich der Fremde, der nicht ganz in die Zeit zu passen scheint, vor, ist gesandt worden, um Delenn, die Botschafterin der Minbari zu befragen in Bezug auf ihren heiligen Auftrag, der Bekämpfung der Schatten.
Gut und schön, was hat das mit Wiccan Ways zu tun? – Referenzierung heißt hier das Zauberwort; wie es bereits früher in Wiccan Ways vorkam (man denke an “Technomage”, den Begriff, den der Schöpfer J. Michael Straczynski von B5 prägte oder die Figur Zathras), so wird auch wieder eine Referenz zu Babylon 5 eingebaut.
Besonders in einer Episode wie der 2.03 – Ripper, erscheint das Auftreten der Figur Mr Sebastian, in Babylon 5 gespielt von Wayne Alexander, nur allzu passend. Erstens wird man erfahren woher Sebastian seinen Stock bekam, den er in B5 einsetzte und zudem wird hiermit, einmal mehr die Geschichte um den wohl bekanntesten Serienkiller der Geschichte aufgenommen, denn Mr Sebastian verabschiedet sich am Ende mit folgenden Worte:
“Good luck to you in your holy cause, Captain Sheridan. May your choices have better results than mine. Remembered not as a messenger, remembered not as a reformer, not as a prophet, not as a hero…not even as Sebastian. Remembered only…as Jack.” Link (die Qualität des Audioausschnitts ist nicht sonderlich gut)

(Promoplakat der Episode 2.03 – Ripper)
Es braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, wer Mr Sebastian ist. Doch Mr Sebastians Part ist nicht der, den er in B5 spielte, sondern vielmehr kam er auf Anfrage einer anderen Macht, als auch zur Bezahlung für seine Dienste an den Richtern – sein Stock. Er soll zwar eine Person aus dem Kreis der Hauptfiguren von Wiccan Ways prüfen, doch seine Aufgabe als Inquisitor ist reglementiert.
Richter, Judges gemeinhin in Wiccan Ways genannt, wurden inspririert von den Judges in Final Fantasy XII – ihre wirklichen, individuellen Intentionen, Hintergründe, Motive, all dies ist noch im Dunkeln, doch ihre Aufgabe an sich ist klar: sie sind die Wächte, Richter und Henker einer anderen Welt. Doch da die Verflechtungen der Schicksale zweier Welten, ihrer und der Erde, zunehmen, mischen sie sich immer mehr ein.

Judge Magister Gabranth aus Final Fantasy XII
Sie werden mehr und mehr eine wichtige Rolle in Wiccan Ways spielen, und bereits in Episode 2.03 soll die Identität eines
der Judges gelüftet werden – lediglich eine Verschiebung um eine Episode ist denkbar, aber die Identität dieses Judges wird im Angesicht der kommenden Ereignisse schockieren.
