11.27.07
Die Quahl der Wahl – wenn man eine hätte
…und das allein ist schon ein Problem.
Manch ein Fan-Fiction-Autor mag das nachvollziehen können, wenn es um neue Figuren geht – so gibt es solche, wie mich, die ganz bestimmte Leute, zumeist Schauspieler, im Kopf haben wenn es um die Erschaffung neuer Figuren geht. Vielleicht liegt es daran, dass bereits die Figuren aus den Serien oder Filmen mit entsprechenden Darstellern ein Gesicht bekommen haben, von dem man sich natürlich nie lösen würde.
Und dann scheitert es schon einmal eben daran, dass einem niemand einfällt. In der Regel hat ein regulärer Autor niemanden Bestimmtes im Kopf, manch anderer vielleicht schon. Letzteres eventuell weil er oder sie visuell veranlagt ist und konkrete Bilder vor Augen haben muss, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie sich jemand verhalten könnte; allein durch die Wahl der bisherigen Rollen im Leben des Darstellers, den man gerne in der Rolle sehen würde, in der Art zu sprechen, sich zu bewegen, all das “kann”Animation, zumindest Leitfaden für die Entwicklung einer Figur sein.
Eine ungefähre Vorstellung hat man ja zumeist, aber eine genaue Vorstellung?
Persönlich habe ich genau dieses Problem und derzeitig ohnehin bei der Entwicklung einer Idee – da geht es darum, dass eine bestimmte Figur der eigenen, zukünftigen Tochter begegnen soll. Und da hat man halt nur in ungefähr die Vorstellung eines Teenagers von bestenfalls 15 Jahren – doch damit hatte es sich auch schon. Wer ist der Vater (respektive genetische Gegenpart – im phantastischen Genre kann man sich da freier austoben, kommt die Figur mehr nach dem einen, mehr nach dem anderen, und wie gestaltet man somit einerseits die Persönlichkeit bzw. das Aussehen?
Wer einem solchen Problem schoneinmal gegenüber gestanden hat, dem dürften die Lösung etwa ähnlich schwer gefallen sein.
Und so geistern die nebeligen Ideen des Autors um die stets gleichen Problematiken, am besten noch tagelang, bis man entweder durch einen Glücksfall DIE Epiphanie hat oder aber das ganze aufgibt.
Konkreteres dazu später – und hoffentlich wenn sich die Ideenflaute in einen sanften Gedankenwind gewandelt hat.
Toni sagte,
Dezember 3, 2007 um 11:55
Hallo Robert,
ich weiß ja wie dich das im moment alles beschäftigt…und vielleicht kannst du es ja so machen das (wie faith art es ist) sie ein One night stand hatte, und es ecvtl. dabei passiert ist… so hätte man auch in der wahl des partner plus charakterzüge des späteren kindes, mehr freiheit… (finde ich zumindest)….
aber soll auch nur eine kleine anregung sein. wenn du nciht schon diese idee im kopf mal hattest…
lg toni
jack1603 sagte,
Dezember 4, 2007 um 7:16
Ist gar nicht so dumm die Idee – bin ich selbst jetzt noch nicht drauf gekommen, wohl auch weil ich für Faith zunächst was “Festeres” ins Auge gefasst hatte. – Man könnte sogar, im Ernstfall, offenlassen wer denn der Vater wäre…. im Ernstfall wohl gemerkt.
Muss ich mal schaun, wie man das machen kann….