12.31.07

Heavy Warjacks - die Arbeitstiere einer Steampunkarmee

Veröffentlicht in Warmachine tagged , , , , , um 5:23 Uhr nachmittags von jack1603

Und dazu, in meinen Augen, noch schöne Modelle, dafür aber sind diese nicht billig.

Ja, ich hab ne Weile nix getippt - zwischen Norovirus, Weihnachten und Geburtstag war nicht viel Zeit, zumal ich nicht wusste worüber ich schreiben sollte…..

Zwischen 20 bis 30 Euro darf man für einen Heavy Warjack, also (für die, die mit dem Begriff Warjack nichts anfangen können) einen großen, schwer gepanzerten Kriegsroboter, der mit ein paar Schippen Kohle und Dampf angetrieben wird, berappen. Für den größten Warjack
der Cygnar-Armee zum Bleistift schwanken die Preise um die 38-42. Und ich spreche nicht von DM, sondern von Euronen, echten Euronen. Wären es Ecu (für die jüngeren Leser, der Ecu gespr. Ekü, war sowas wie doe Vorläuferwährung des Euro), dann wäre es wenigstens niedlich.

Aber dafür sind die beiden neuen Warjacks in meiner Sammlung auch massive Typen.
Da hätten wir den sogenannten Stormclad, der mit elektrischem Schwert, Buckler (das ist ein Schild und nicht der Glöckner von Notre Dame) sowie Standarte daher kommt.
Wo der hinschlägt, da dürfte kein Gras mehr wachsen.

Und noch den Centurion; ein noch schwerer Apparat, der mit dickem Schild und Lanze andere Warjacks in ihre Einzelteile zerlegt.

Worüber ich noch ein wenig nachgrüble ist die Haltung der Warjacks, denn die Grundhaltun, wenn man die Mehrteiligen Zinndinger zusammengebaut hat, ist eher so lala - tatsächlich gibt es echte Künstler, die das Modellieren gut können, um dann differenzierte Versionen der Figuren zu bauen. Zumindest habe ich nun auch einen Handbohrer (also so ein Ding, dass man mit Muskelschmalz bedient und in keinem Baumarkt zu kriegen ist, sondern nur der ganze überteuerte Elektrokram) besorgt, mit dem man Stiften kann.

Stiften, für die, denen der Begriff nichts sagt, ist prinzipiell simpel: die Figuren werden meist mit glatten Enden an ihren Einzelteilen geliefert, manchmal reicht dann das Verkleben nicht aus, besonders bei größeren Figuren wie Warjacks oder den Wolfen von Confrontation (Riesenviecher übrigens). Daher bohrt man in ein Element ein Loch mit einem Microbohrer (wahlweise 1 - 0,5 mm breit) und steckt einen Stahlstift oder ein Stück einer großen Büroklammer hinein. Damit drückt man nun beide Teile etwas aufeinander, sodass der Abdruck des Stifts (deswegen “Stiften”) auf dem Gegenstück zu sehen ist, diese Stelle ebenfalls angebohrt wird und das Ganze dann mit einem Kleber zusammengefügt wird. Hält besser.

Kleiner Tipp für den Kleber: nehmt den stinknormalen Sekundenkleber “Loctite” (blaue Verpackung, direkt neben Pattex) aus dem Praktiker, ist ein Universalkleber, 10g enthalten und 50 Cent billiger als Pattex - dabei stammen beide von Henkel; also Pattex-Helden, man zahlt für den Namen “Pattex” 50 Cent mehr, der Inhalt ist bei beiden der gleiche. Und wenn dann noch eine 20%-auf-alles-Aktion bei Praktiker ansteht, spart man noch einmal ein paar Cent.

Tja, und falls ich mich an meine eigene Abmachung halte bis Mittwoch gewisse Dinge erledigt zu haben, dann werde ich wohl am Donnerstag nochmal bei einem der Händler in Köln vorbeistreuseln.

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