04.26.08

Wenn Welten aufeinandertreffen 2

Veröffentlicht in Wiccan Ways tagged , um 11:05 von jack1603

Bereits vor einiger Zeit habe ich einen Artikel zum Thema verfasst – nun hat der Artikel und Diskussion mit einer E-Mail-Bekanntschaft dazu geführt, das Konzept der verschiedenen Fiktionen, welche in WW einfließen, einen Schritt weiterzuführen, als eigentlich geplant.

Die Idee ist simpel und fußt letztlich auch auf BtVS, respektive der letzten Episode der 5ten Staffel der Serie, in der die Dimensionen ineinerflossen als der Schlüssel (Dawn) aktiviert wurde. – Statt dies einfach für erledigt zu erklären, die Tore sind geschlossen und der Schlüssel dahingehend nutzlos, entschied ich bereits früher den Schlüssel/Dawn selbst noch für einsetzbar zu erhalten.
(Unter uns: Wer bitte erschafft einen Schlüssel, der einmel verwendet, gleich zum Wegwerfen ist und vorallem, wieso, nur um eine Göttin die Heimkehr zu ermöglichen und praktisch das Sein an sich damit ins Chaos zu stürtzen? – Zumal es offensichtlich kein Problem war die Tore in Richtung der Menschenwelt zu öffnen, wohl aber eine Göttin, wenngleich gefangen in einem Menschen, nicht dazu in der Lage ist zurückzukehren, dafür aber eine mystische Energie in Gestalt eines Menschen erst finden zu müssen, um Heim zu kehren…) Das Originalkonzept von Dawn, so toll es ist, war, wie vieles andere, nicht zu Ende gedacht und verliehrt sich in Einfallslosigkeit bzw. Nutzlosigkeit (gerade in der Fortführung der Serie – etwas worüber man nicht zu diskutieren braucht, da es, leider, eine Tatsache ist, die man sich allerhöchsten schönreden kann).

Zurück zum Thema: Dawn als Schlüssel bleibt von Bedeutung, aber dass die Endsequenz von BtVS noch von Bedeutung sein würde, hatte auch ich in der Art nicht eingeplant und so kam die Kritik an WW andere fiktionale Charaktere wie Dr. Octavius oder Sir Lee Teabing einzubauen für nicht zu BtVS-gehörend, gerade recht. Nach langer Diskussion darüber, dass jeder Schreiberling dies praktisch macht, nur, besonders bei eigenen Werken die Figuren umbenennt, die er woanders gesehen und für gut befand, sie nach seinen Vorstellungen zu formen, entschloss ich mich das Prinzip der „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ in die Tat bzw. als Teil des WW-Universums umzusetzen.

Kurz: die Welten fließen noch immer ineinander – womit Buffys Opfer nur bedingte Tragfähigkeit hat – wenngleich sie nicht vollkommen brachial zusammenkommen, sondern subtil und ohne dass es den Charakteren selbst zunächst auffällt ineinanderfließen und Charaktere aus anderen Welten, die aus Sicht des Buffyverse bestenfalls Fiktion sind, Teil eben dieser Welt werden. – Dass das keiner der Charaktere nachvollzieht ist einleuchtend insofern, als dass alles was geändert wurde nun eben zum Anteil des eigenen Universums wird… es funktioniert ähnlich, als wenn man in der Vergangenheit etwas ändern würde: jedwede Änderung würde nicht einmal derjenige als solche bemerken, da in dem Moment, in dem etwas in der Vergangenheit abgewandelt wurd, bereits Auswirkung auf die eigene Gegenwart hätte … (wie das funktioniert wird in WW selbst noch erläutert.
Somit ist nicht simple Willkür des Autors, weil er unbedingt über diese Figur schreiben wollte, noch Motiv, sondern sich dies zu einem für die Storyline wichtigen Elementen erweitert und damit zum Reglement wird…..

Fortsetzung folgt

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